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Brücken bauen -Zahntechniker-Azubis freigesprochen

Brücken bauen

Zahntechniker-Nachwuchs freigesprochen


Auf gesunde Zähne und ein strahlen des Lächeln muss heute niemand mehr verzichten. Denn Zahntechniker fertigen einen individuellen Ersatz für fehlende oder kranke Zähne. Brücken bauen ist ihr tägliches Brot.

Im Umgang mit dem behandelnden Zahnarzt wie auch aus fachlicher Sicht. Zahntechniker arbeiten eng mit den Zahnärzten zusammen. Naturwissenschaftliche Kenntnisse und Gestaltungstalent sind aber ebenso gefragt: Die Anfertigung von Zahnersatz bedarf zahlreicher Arbeitsgänge und fordert sowohl fundierte Kenntnisse als auch gestalterische Fähigkeiten.

Als Zahntechniker braucht man darüber hinaus den Willen zur Präzision, viel Geduld und Ausdauer, manuelle Geschicklichkeit, hohes Verantwortungsbewusstsein und technisches Interesse. In diesem Beruf ist ein breites technisches und medizintechnisches Wissen gefragt sowie die Bereitschaft, sich immer wieder mit neuen Technologien und Arbeitsmethoden auseinanderzusetzen. Dementsprechend hoch sind auch die Ausbildungs- und Prüfungsanforderungen im Zahntechnikerhandwerk.

Von Glück und Werten
14 Handwerker der Zahntechnikerzunft, zwei Friseurinnen, zwei Maurer, eine Bäckerin und eine Kosmetikerin wurden am 17. April im Rahmen einer Freisprechungsfeier in der Handwerkskammer Chemnitz aus ihrem Ausbildungsverhältnis ins Berufsleben entlassen. Lobende Worte für die Prüfungsleistungen fand Kreishandwerksmeister Peter Fritzsche ebenso wie Innungsobermeister Lutz Bigl. Bigl lenkte den Blick darüber hinaus auch auf die grundlegen-den Dinge des Lebens: Glück und Werte. Beides habe vor allem damit zu tun, wie man sich in die Gesellschaft einbringe. Vor allem Auslandsaufenthalte würden den Horizont er-weitern und zu mehr Weitsicht und Toleranz beitragen.

Besondere Leistungen

Besondere Würdigung erfuhr Julia Münzer aus Oelsnitz. Sie wurde mit außergewöhnlich guten Noten in der praktischen und schriftlichen Prü-fung als Beste unter den Zahntechni-kern ausgezeichnet.
Als herausragend gewürdigt wurde auch die Leistung von drei Junghandwerkern, die ebenfalls zur Freisprechung am 17. April ihren Gesellenbrief erhielten: Bäckerin Tabita Meyer und die Maurer Markus Harzer und Jens Kluge haben ihre Prüfungen vorzeitig erfolgreich bestanden.

Quelle: www.deutsche-handwerks-zeitung.de; Ausg. 8; 30. April 2015. Fotos: HWK

 

Julia Münzer (Mitte) konnte die besten Abschlussnoten vorweisen. Dr. Olaf Richter, Geschäftsführer Bildung der Handwerkskammer (links), und Innungsobermeister Lutz Bigl (rechts) gratulierten zum herausragenden Abschlussergebnis.

 

Erleichterung nach bestandenen Prüfungen und erfolgreich absolvierter Lehrzeit: Erinnerungsfoto aller freigesprochenen Facharbeiter.

 

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