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„Der Würfel ist gefallen!“ - Gesellenfreisprechung

„Der Würfel ist gefallen!“ - Gesellenfreisprechung in Berlin-Brandenburg

(26. April 2016) – Rund 350 Gäste begrüßte der Landesinnungsmeister der Zahntechniker-Innung Berlin-Brandenburg, Rainer Struck, zur Freisprechungsfeier der Jung-Gesellen im Zahntechniker-Handwerk am 29. Februar 2016 in Berlin.

Denn der Würfel war gefallen: 68 Prüflinge der Winterprüfung 2016 sowie 22 Teilnehmer der Sommerprüfung 2015 hatten die Gesellenprüfung bestanden und konnten sich nach dem traditionellen Freispruch von den Rechten und Pflichten eines Auszubildenden und der Aufnahme in den Gesellenstand über die Übergabe von Prüfungszeugnissen und Gesellenbriefen durch Geschäftsführerin Judith Behra sowie aus den Händen von Mitgliedern der Prüfungskommissionen freuen.

Als Vertreter der Politik konnte Britta Stark für die Festrede gewonnen werden. Die Präsidentin des Landtages Brandenburg ermutigte die Jung-Gesellinnen und Jung-Gesellen: „Man vertraut Ihnen; man traut Ihnen aber auch etwas zu. Geben Sie jeden Tag Ihr Bestes – davon profitieren sowohl Kunden als auch Patienten“.

Den besonders festlichen Rahmen gaben auch in diesem Jahr die Kirche zum Heiligen-Kreuz als feierlicher Versammlungsort sowie das Jazzduo Angelika Weiz & Simon Anke, die mit ihren souligen Rhythmen das Publikum zum „Mitswingen“ brachten.

Aber auch der in Zusammenarbeit zwischen Meisterschule und Innungs-Geschäftsstelle entstandene Prüfungsfilm war wieder ein voller Publikumserfolg: Mit dem begeistert aufgenommene „Life-Mitschnitt“ der praktischen Prüfung konnten die Anwesenden an Ambiente und Stimmung sowie Freud und Leid des Prüfungsgeschehens ein wenig teilhaben.

Mit großer Spannung erwartet wurde die Bekanntgabe der besten Prüfungsergebnisse; Ehrenobermeister Karlfried Hesse und Landeslehrlingswart Simone Gretzmacher nahmen die Ehrungen für folgende Prüfungsbeste vor:

Kammerbezirk und Land Berlin:
Constanze Sachs - Praxis: gut, Theorie: gut
(Dentaltechnik GmbH Emil J. Bader, Berlin)

Kammerbezirk Potsdam und Land Brandenburg:
Ariane Gropp - Praxis: gut, Theorie: gut
(Carsten Biedermann Dentaltechnik, Potsdam)

Kammerbezirk Cottbus:
Josefine Jelen - Praxis: gut, Theorie: gut
(Consens Zahntechnik GmbH, Schönefeld)

Kammerbezirk Frankfurt/Oder:
Franziska Schulz - Praxis: gut, Theorie: befriedigend
(F.F.F. Dental GmbH, Eisenhüttenstadt)

Aber auch für die Mitarbeit bei der Neugestaltung der Prüfungs- und Bewertungsbögen wurde Mitgliedern der Prüfungskommission bzw. der AG Ausbildung dankgesagt. So wurden Friederike Eberhard (Lehrerin am OSZ Berlin), Burkhard Buder (Leiter der Meisterschule Berlin) sowie Gunnar Kaufmann (Mitglied der Prüfungskommission) ausgezeichnet, während eine besondere Anerkennung Karlfried Hesse für mehr als 10 Jahre sozialkompetente Prüfungsaufsicht galt.

Mit ihrer Danksagung stellvertretend für alle ehemaligen Auszubildenden gaben die Jung-Gesellinnen Ariana Gropp (Biedermann Dentaltechnik, Potsdam) und Katja Mikolajczak (Dental-Labor GmbH SPASA, Templin) eine ausnehmend erheiternde Einlage.

Mit freundlicher Genehmigung der beiden Jung-Zahntechnikerinnen möchten wir deren ganz persönliches „Hohelied der Zahntechniker-Ausbildung“ zur Kenntnis geben (siehe unten).

Allen ehemaligen Auszubildenden gratuliert der Vorstand der Zahntechniker-Innung Berlin-Brandenburg nochmals herzlich zur bestandenen Gesellenprüfung!

 

Die Bezirks- und Landessieger eingerahmt von der Gastrednerin Britta Stark, Präsidentin des Landtages Brandenburg (links) und dem Landeslehrlingswart, Simone Gretzmacher und Landesinnungsmeister Rainer Struck (rechts)

 

Zahntechnik
Wir alle haben uns dazu entschieden mit bestem Gewissen,
jeden Tag die Welt zu verbessern, mit restaurierten Gebissen.
Dank uns können die Menschen wieder essen, reden, lachen,
Dank uns brauchen sie sich darum keine Sorgen zu machen.

In der Woche der Schule waren wir alle zufrieden,
dem Labor mal für eine Weile zu entfliehen
Jedoch war die Berufsschule keinesfalls ein Zuckerschlecken,
denn es gab nicht vieles, was leicht war zu checken.

Doch dank unserer kompetenten Lehrerschaft,
haben wir es alle zu etwas gebracht.
Jeder hat gelernt, vieles zu verstehen,
jeder hat gelernt, seinen eigenen Weg zu gehen.

Auch wenn wir oft gedacht haben: “Ich will nach Hause!“
lag es sicher nicht an Asmus, Strohwig, Kurtze und Krause.
Auch Frau Kluschke und Frau Fründt waren nicht schuld,
alle Lehrer bewiesen bei uns eine Menge Geduld.

Alles in Allem gab es immer wieder ein Hoch und ein Tief,
aber seht selbst: Heute, hier erhalten wir unseren Gesellenbrief.
Die Ausbildung war für niemanden leicht,
und die 3 ½ Jahre haben uns allen gereicht !

(Autorin: Katja Mikolajczak)

 

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