Innungsbetriebe setzen Maßstäbe
50. Umweltsiegel an Potsdamer Labor

Das 50. Exclusiv-Logo für nachweislich besonderes Engagement für Umwelt- und Verbraucherschutz steht seit kurzem in einem Mitgliedsbetrieb der Zahntechniker-Innung Berlin-Brandenburg in Potsdam auf dem Arbeitstisch: Zahntechnikermeisterin (ZTM) Cathrin Fischer (43) nahm es zusammen mit einem Gratulationsblumenstrauß für das Labor entgegen. Das von ihr gemeinsam mit ZTM Axel Muhr geleitete Unternehmen hatte in den letzten Monaten vieles in der Laborführung so umstrukturiert, das nunmehr die Voraussetzungen erreicht waren, dieses Gütesiegel zu erlangen. Das entsprechende Zertifikat wird von den Handwerkskammern in Berlin und Brandenburg in Zusammenarbeit mit der Zahntechniker-Innung vergeben. Für das Potsdamer Unternehmen bedeutet das auch die Partnerschaft mit dem Land Brandenburg in der "Umweltallianz" des Bundeslandes.

Zu den vielen Maßnahmen, die das Labor für die Erlangung des "Umweltsiegel"-Zertifikates unternommen hat, gehört z.B. der Einkauf biologisch verträglicherer Materialien, darunter z.B. Neuentwicklungen von Prothesen-Unterfütterungsstoffen, noch umweltgerechteres Arbeiten und die deutliche Reduzierung von Müll. Mit Erlangung des Umweltsiegels dokumentiert dieser Innungsbetrieb wie 49 weitere Mitgliedsbetrieb unserer Innung auch, dass ausschließlich körperverträglicher Zahnersatz auf umwelt- und ressourcenschonende Weise hergestellt wird und damit nachweisbar mehr Sicherheit für Patient und Zahnarzt gewährleistet wird. Das macht das Labor nicht allein, sondern es wird vom Innungskooperationspartner b.u.s. - büro für umwelt- und sanierungsberatung kompetent beraten und begleitet.

Dies sei erst der Einsteig, so Cathrin Fischer, das Labor werde weiter innovative Entwicklungen vorantreiben und sich neuen Qualifizierungen stellen: "Auch wenn der wirtschaftliche Druck groß war und ist", so die Laborleiterin, "sehen wir in solchen Maßnahmen eine gute Chance, uns als leistungsfähiger Partner von Zahnärzten und Patienten zu profilieren. Das Interesse der Patienten an Wissen, welche Materialien sie im Mund tragen, ist sehr groß. Wir können mit unseren betrieblichen Zahnersatz-Zertifikaten und dem von unserer Innung entwickelten Patienten-Serviceheft und nun auch mit dem erworbenen Umweltsiegel demonstrieren, was enthalten ist und dass wir umwelt- und verbraucherschutzgerecht gearbeitet haben."
Gute Erfahrungen macht das Labor auch mit kleinen Extras ‚für spezielle Kunden': In Zusammenarbeit mit einem Heilpraktiker können Patienten sich auf ihre persönliche Materialverträglichkeiten testen und die Ergebnisse bei der Zahnersatz-Herstellung berücksichtigen lassen. Das werde zwar nicht von der Krankenkasse bezahlt, helfe aber besonders empfindlichen Patienten bei möglichen Material-Bedenken. Das naturheilkundliche Interesse der Bevölkerung sei deutlich gestiegen, dem trage man Rechnung.

(Autor: B. Dohlus, basic-dent)

Interessenten am "Umweltsiegel im Zahntechniker-Handwerk" können nähere Informationen zu Voraussetzungen, Konditionen sowie Beratungs- und Fördermöglichkeiten über die Innungsgeschäftsstelle, Frau Franke (Tel. 030 - 3935036) erhalten oder nutzen das beiliegende Rückfax.

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